Über Sofa und Leine

Dass ich mich heute so intensiv mit Jagdhunden beschäftige, hat vor allem mit einem Hund zu tun: unserem Weimaraner. Wir haben ihn aus zweiter Hand übernommen und ziemlich schnell gemerkt, dass das Leben mit ihm nicht immer ganz einfach ist. Draußen ist für ihn fast alles spannend, sein Jagdtrieb ist stark und wenn die Aufregung steigt, merkt man das auch deutlich an der Leine.

Weimaraner und Dackel laufen mit zwei Menschen in der Natur
KI-generiertes Bild

Weil ich verstehen wollte, warum er in bestimmten Situationen so reagiert und was ihm helfen kann, habe ich in den vergangenen Jahren sehr viel gelesen, mich informiert und verschiedene Kurse belegt. Dabei habe ich nach und nach gemerkt, dass Jagdhunde in vielen Dingen einfach etwas anders ticken als andere Hunde. Und je mehr ich mich mit ihnen beschäftigt habe, desto spannender fand ich das Thema.

Heute leben bei uns zwei Jagdhunde. Neben unserem Weimaraner gehört auch ein Rauhaardackel zu unserer Familie. Mit beiden machen wir Mantrailing und gerade dabei zeigt sich immer wieder, wie viel in diesen Hunden steckt und wie viel Spaß es machen kann, ihre Fähigkeiten nicht nur irgendwie in den Alltag zu bekommen, sondern wirklich gemeinsam etwas damit zu machen.

Worum es bei Sofa & Leine geht

Sofa & Leine ist kein Trainingsblog und ich bin keine Hundetrainerin. Ich schreibe aus der Sicht einer Hundehalterin, die selbst mit zwei Jagdhunden lebt, viele typische Herausforderungen kennt und sich seit Jahren intensiv mit diesen Themen beschäftigt.

Hier geht es vor allem um Jagdhunde und jagdlich motivierte Hunde im Familienalltag. Um Jagdtrieb, Aufregung, Leine und Rückruf, aber genauso um Beschäftigung, Ruhe, Ausflüge, Reisen, Gesundheit, Zubehör und all die Dinge, die zum ganz normalen Leben mit Hund dazugehören.

Ich möchte Erfahrungen teilen, Themen verständlich aufbereiten und Dinge zusammentragen, die im Alltag wirklich hilfreich sein können. Dabei geht es für mich nicht darum, dass ein Hund möglichst perfekt funktioniert. Viel wichtiger finde ich, zu verstehen, warum ein Hund etwas tut, was hinter seinem Verhalten steckt und wie man als Mensch besser damit umgehen kann.

Denn vieles wird leichter, wenn man seinen Hund nicht nur korrigieren möchte, sondern beginnt, ihn wirklich zu verstehen.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern und Lesen der Artikel und vielleicht ist ja der ein oder andere Gedanke dabei, der dir hilft, deinen Hund noch ein bisschen besser zu verstehen.

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